Neubau der Betriebsstelle: In Kaufbeuren wird’s konkret

Rohbau der Betriebsstelle Kaufbeuren

Jetzt wird es konkret: Von der neuen Betriebsstelle von erdgas schwaben in Kaufbeuren ist bereits der Rohbau zu sehen. Aufgrund der milden Witterung kommt die Baustelle gut voran. Der Bau des „Gebäudes der Zukunft“ nach den Entwürfen des Architekten Karl-Anton Buchschuster, in dem Kunden sich am praktischen Beispiel über innovative technische Lösungen informieren können, geht in die Endphase.

Das dreigeschossige Hauptgebäude greift optisch den Umriss eines historischen Gasbehälters auf. Die Gebäude, in denen ein großzügiger Servicebereich für Kunden, moderne Büro- und Schulungsräume, Lager und Werkstätten Platz finden sollen, stehen bereits und werden bis Mitte des Jahres fertig gestellt. Etwa 36.500 Tonnen Erdreich mussten dafür ausgehoben werden – die Hälfte davon wird wieder verfüllt.

Rund 2700 Tonnen Beton und 70 Tonnen Stahl sind in den Gebäuden verbaut. Durchweg positive Rückmeldungen gibt es von den Anwohnern, wie Michael Stöckle, Leiter Netzsteuerungs-, Regelungs- und Elektrotechnik bei erdgas schwaben, sagt. 

Zukunftsweisende Technik
Der Neubau wird über eine zukunftsweisende Heiztechnik verfügen: Eine moderen Brennstoffzellen-Heizung ergänzt ein Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom erzeugt. Das Dach wird mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt. Überschüssigen Strom speichert eine Batteriespeicheranlage. Die Steuerung erfolgt mittels eines „smart-home“-Systems. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in dem neuen Betriebsgebäude ihren Arbeitsplatz haben. Fast sieben Millionen Euro investiert erdgas schwaben in Kaufbeuren.

Wohnanlage im Plan
Auch der Bau von zehn Wohneinheiten, die hinter der Betriebsstelle in Ziegelbauweise entstehen, ist voll im Plan, sagt Stöckle. Interessenten für die Wohnungen können sich bei der Betriebsstelle Kaufbeuren schon jetzt auf eine Liste setzen lassen. Die Vergabe erfolgt jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. 

//17.05.2016