„Erdgas bleibt langfristig der wichtigste und sauberste Energieträger der Zukunft“

Klaus-Peter Dietmayer beim Schwäbisch-Allgäuer Energietag

Der 4. Schwäbisch-Allgäuer Energietag in Adelsried am 16. Oktober 2015 beantwortete viele wichtige Fragen zur Energiewende. Der Tagungsraum im Parkhotel Schmid in Adelsried war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, sowie kommunale EntscheiderInnen waren gekommen, um sich von Fachleuten aus Politik und Wirtschaft auf den neuesten Stand zum Thema „Energie der Zukunft“ bringen zu lassen.

Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer erdgas schwaben, brachte die aktuelle Situation gleich auf den Punkt:
„Einige Energieträger, die wir heute noch einsetzen, sind nicht zukunftsfähig. Sie scheitern an der Speicherfähigkeit oder an ihrer zu geringen Effizienz. Erdgas dagegen“, so Dietmayer, „ist umweltverträglich, sicher und bleibt bezahlbar.“

Thomas Kreuzer, Mitglied des Bayerischen Landtags und Fraktionsvorsitzender CSU, bestätigte: „Aus der Energiewende muss eine Klimawende werden, um das Dreieck aus Sicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit zu stabilisieren.“ Und ihm ist bewusst, „dass die Industrie Planungssicherheit und die Bürgerinnen und Bürger bezahlbare Energie brauchen.“ 

Dafür gibt es bereits heute schon die richtige Lösung: „Power-to-Gas“ „Diese Anlagen sind die Zukunft. erdgas schwaben hat diesen Weg bereits beschritten und ist sehr erfolgreich damit. Mit dieser Innovation kommen wir unserem Wunsch nach der Energiewende erheblich näher“, ist Thomas Kreuzer überzeugt.

Für Prof. Dr. Dipl. Ing. Bert Oschatz, ITG Dresden, liegen die Fakten klar auf der Hand:
„Der größte Teil des Wohnraums in Deutschland besteht aus Altbestand. Würden alle Haus-und Wohnungsbesitzer ihre Heizungsanlagen auf Erdgas mit neuen Brennern umrüsten, wäre das Ziel der Energiewende schnell erreicht.“
Und die Zahlen, die Prof. Dr. Oschatz präsentierte, sprechen für sich: „1995 wurde zu 37% mit Erdgas geheizt. Im Jahre 2013 waren es 49,2%. Da ist also noch viel Luft nach oben.“ Und der Experte ist sich sicher: „Mit Erdgas könnte die Erfüllung der Energieeinsparungs-verordnung (EnEV 2014) bereits schon 2015 erreicht werden.“

Die TeilnehmerInnen des 4. Schwäbisch-Allgäuer Energietages hatten für die anschließende Diskussion viele Fragen vorbereitet, sodass Klaus-Peter Dietmayer zusammenfassend feststellen konnte: „Es liegt noch viel Weg vor uns. Aber gemeinsam können wir es schaffen!“

Ein überauswichtiger Aspekt der Tagung ist der offene Austausch untereinander. Das wird Helmut Kaumeier, Leiter Kommunalkunden immer wieder bestätigt. 

„Dieser Tag war für mich sehr wichtig. Die klaren Worte und die kompetenten Beiträge haben mich überzeugt.“
(Simon Ziegler, Klimaschutzbeauftragter Illertissen)

„Dieses Update der Fakten ist für meine tägliche Arbeit von enormer Wichtigkeit. Daher bin ich froh darüber, dass wir jedes Jahr die Möglichkeit haben, solch eine wichtige Tagung besuchen zu können.“ (Hermann Högel, 2. Bürgermeister Jettingen-Scheppach)

„Die Politik muss mehr für die Haus-und Wohnungsbesitzer tun muss. Durch die Sanierung des Wohnaltbestands können wir viel für die Energiewende erreichen. Eine tolle und sehr informative Tagung, die ich nicht missen möchte.“ (Erna Stegherr-Haußmann, 1. Bürgermeisterin Gemeinde Adelsried)

Fazit: „Wenn Politik und Wirtschaft klug zusammenarbeiten“, ist sich Dietmayer sicher, „können wir die Herausforderung Energiewende meistern.“

 

// 20.10.2015