Neubau der erdgas schwaben-Betriebsstelle Kaufbeuren: Baugrubensicherung mit Bohrpfahlwänden

Die Arbeiten auf der Baustelle für den Neubau der erdgas schwaben-Betriebsstelle Kaufbeuren laufen auf Hochtouren. In den letzten vier Wochen erfolgte die aufwändige Baugrubensicherung mit Bohrpfahlwänden. Dabei wurden rund 200 runde Stahlbetonsäulen mit einem Durchmesser von 60 bzw. 80 cm dicht an dicht 12 Meter tief in den Erdboden eingebracht. Die so entstandene Bohrpfahlwand sichert die Baugrube und schützt so die grenznahen Grundstücke.

Bildergalerie:

Bild: Im ersten Schritt wird mit einer an einen Bagger montierten Bohrschnecke ein 12 Meter tiefes Loch in das Erdreich gebohrt. Damit das Bohrloch beim Herausziehen des Bohrers nicht wieder verschüttet wird, wird in einem Mantelrohr gebohrt. (Foto: erdgas schwaben) Bild: Das Mantelrohr wird parallel zur Bohrung nachgeführt und verhindert, dass loses Erdreich in das Bohrloch nachrutscht. (Foto: erdgas schwaben)Bild: Nach Herausziehen des Bohrers wird ein sogenannter Bewehrungskorb aus Stahlgeflecht in das Bohrloch eingeführt. (Foto: erdgas schwaben)

Bild: Der Bagger wird zum Kran und setzt einen Trichter für die Betonierung auf das Mantelrohr. (Foto: erdgas schwaben) Bild: Frischer Beton wird in das Bohrloch eingefüllt. Der vorher eingeführte Bewehrungskorb verleiht dem Beton mehr Standhaftigkeit. Das Mantelrohr dient als Schalung. (Foto: erdgas schwaben) Bild: Das Mantelrohr wird aus der Erde gezogen. Der noch frische Beton sackt nach und füllt den Hohlraum vollständig aus. Der Betonpfahl härtet nun aus.  An der nächsten Markierung entsteht dann der nächste Betonpfahl. (Foto: erdgas schwaben)

// 17.04.2015