Bild (v.li.): Jens Dammer, Vertriebsleiter erdgas schwaben, überreicht die Urkunde für klimaneutrales Erdgas an ESG-Geschäftsführer Erhard Schiele. Rechts im Bild: Martin Abold, Key Account Manager erdgas schwaben. (Bild: erdgas schwaben / Guido Köninger) ensanierung in Donauwörth: erdgas schwaben verlegt Erdgasleitung unter der Donau

Kräuter umweltfreundlich trocknen: erdgas schwaben liefert CO2-neutrales Erdgas für die ESG Kräuter in Hamlar

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, ein nachhaltiges und umweltgerechtes Wirtschaften im geschlossenen Kreislauf zählt zu den wichtigsten Grundsätzen der ESG Kräuter GmbH in Hamlar.

"Dafür verleihen wir Erhard Schiele die Urkunde für klimaneutrales Erdgas", so Jens Dammer, Vertriebsleiter erdgas schwaben. Damit honorierte der langjährige Energiepartner erdgas schwaben, einen weiteren wichtigen Schritt des Kräuterproduzenten: Die Umstellung auf CO2-neutrales Erdgas, welches eine klimaneutrale Trocknung der Kräuter erlaubt. "Wir sind überzeugt, dass jeder für den Klimaschutz etwas tun kann. Erhard Schiele geht mit seiner Entscheidung für klimaneutrales Erdgas als Vorbild voran", so Dammer weiter.

Rund 20 Mio. kWh beträgt der jährliche Erdgas-Verbrauch der ESG, der neue Liefervertrag mit erdgas schwaben läuft für die nächsten drei Jahre. „Bei solchen Energiemengen ist auch die CO2-Einsparung enorm“, betonte Jens Dammer, bei der feierlichen Übergabe. In drei Jahren könnten bei der Kräutertrocknung so CO2-Emissionen von rund 15.000 Tonnen vermieden werden, was der Emission von etwa 1000 Einfamilienhäusern entspricht.

Umstellung auf CO2-neutrales Erdgas

Seit 2013 bietet erdgas schwaben besonders nachhaltig arbeitenden Unternehmen CO2-neutrales Erdgas an und ermöglicht damit freiwillige Emissionsminderungen. Bei der Unterstützung von entsprechenden Projekten wird nach den Regeln des „Verified Carbon Status“ entschieden - was bedeutet, dass komplett CO2-frei produziert wird. „Seit der ersten Stunde ist die erdgas schwaben unser Energielieferant“, erklärte ESG-Geschäftsführer Erhard Schiele. Bereits seit drei Jahren arbeite man mit „grünem“ Strom; um die Produktion noch umweltfreundlicher zu gestalten, habe man sich für die Umstellung auf CO2-neutrales Erdgas entschieden.

Schiele nahm die Auszeichnung im Rahmen der Jahresexkursion des Fördervereins für den Heil- und Gewürzkräuteranbau in Bayern entgegen. Gerne gewähre man den Anbauern einen Blick hinter die Kulissen des Familienbetriebs, meinte Schiele, der neben den Feldern und Produktionsanlagen auch die neuesten Projekte des Unternehmens vorstellte: Den selbst entwickelten, weltweit größten und leistungsfähigsten Schnittlauch-Vollernter und eine Frostungsanlage, mit der das Unternehmen sein Sortiment jetzt auch um Tiefkühl-Kräuter erweitert hat.

// 11.06.2014