Glückliches Ende eines Irrflugs: Jungstorch überlebt 20 Meter tiefen Sturz und kann wieder fliegen

Jungstorch im HKW DillingenMehr als einen Schutzengel hatte ein Jungstorch, der den Kamin des Heizkraftwerks (HWK) Dillingen mit seinem Nest verwechselt hatte. Nach einer dreiwöchigen Betriebspause wollte Klaus Marquardt, Anlagenbetreuer TB EW schwaben netz, das HKW Dillingen wieder anfahren. Doch dann hörte er aus der oberen Revisionsklappe ein merkwürdiges Geräusch. Als er die Klappe öffnete, sah er den unglaublichen Grund für das Klopfen: Einen Jungstorch.

Schnell alarmierte er die ortsansässige Feuerwehr und fand in dem Feuerwehrkommandanten Stephan Greck einen wahren Retter. Der Zustand des ungewöhnlichen Patienten war schwer einzuschätzen. Daher ging es sofort in die nahegelegene Tierarztpraxis Dr. Dippon/Dr. Stanzel. Hier war der Jungstorch kein Unbekannter, denn seine Eltern sind in Dillingen sehr beliebt.

Nach der Erstversorgung wurde der jugendliche Ausreißer zur weiteren Behandlung und zum Aufpäppeln nach Nürnberg in die Storchenauffangstation gebracht. Wie uns Dr. Eva Dippon inzwischen bestätigte, hat der Jungstorch die besten Aussichten, bald wieder frei zu fliegen.

//11.08.2014