Häufig gestellte Fragen

FAQVielleicht finden auch Sie Ihre Antwort hier. Wenn nicht, stehen wir Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung. Sie erreichen unsere Service-Hotline unter 0800 9002-2100 oder nutzen Sie ganz bequem unseren kostenlosen Telefonischen Rückruf.

1. Woraus setzt sich die Servicepauschale zusammen?

Die Servicepauschale ist quasi wie die Grundgebühr beim Telefon. Sie beinhaltet die Bereitstellung der gastechnischen Anlagen in Ihrem Haus (Erdgaszähler, Erdgasdruckregler), den rund um die Uhr Service bei Störungen, die Bereitstellung der bestellten Nennwärmeleistung, den Kundenservice und die Jahresabrechnung.

2. Wie errechnet erdgas schwaben meinen monatlichen Abschlag?

Sind Sie bereits seit mehreren Jahren unser Kunde, so ermitteln wir Ihren monatlichen Abschlag Anhand Ihrer uns bekannten Vorjahresverbräuche unter Berücksichtigung des aktuellen Preises. Sind Sie Neukunde, und ist uns Ihr bisheriger Erdgasverbrauch unbekannt, so multiplizieren wir die von Ihnen bestellte Nennwärmeleistung mit den zu erwartenden jährlichen Benutzungsstunden. Ein typisches Beispiel für ein Einfamilienhaus sind 20 kW Nennwärmeleistung x 1.500 Benutzungsstunden = 30.000 kWh. Diesen zu erwartenden Jahresverbrauch bewerten wir mit den aktuellen Preisen und teilen ihn auf die 12 Monate des Jahres auf. Sind Sie der Meinung, dass Ihr monatlicher Abschlag nicht passt? Sprechen Sie doch einfach mit unserem Kundenservice.

3. Warum muss ich erdgas schwaben bzw. schwaben netz meinen Zählerstand melden, obwohl ich den Versorger gewechselt habe!

Die schwaben netz gmbh ist nach wie vor der für Sie zuständige Netzbetreiber. Die schwaben netz gmbh benötigt Ihren Zählerstand für die Abrechnung der Netznutzungsentgelte mit Ihrem neuen Lieferanten. Der erdgas schwaben gmbh müssen Sie nach Ihrem Wechsel zu einem anderen Anbieter definitiv keinen Zählerstand mehr mitteilen.

4. Wie sicher ist die Energieversorgung in Deutschland in den nächsten Jahren?

Für die meisten Menschen unbekannt ist, dass 15 Prozent unseres Erdgasverbauchs durch deutsche Eigenförderungen gedeckt sind. Daneben setzt Deutschland verstärkt auf seine über 40 unterirdische Erdgasspeicher, die 20 Prozent des Jahresverbrauchs decken. Damit besitzt Deutschland innerhalb der EU die größten gespeicherten Erdgasreserven. Und diese werden weiter ausgebaut: Sechs weitere Erdgasspeicher sind in Bau oder Planung.
Ein weiterer Punkt bei der sicheren Versorgung mit Erdgas sind langfristige Lieferverträge. Durch sie beziehen deutsche Importeure und Weiterverteiler verlässlich Erdgas. Ein großer Teil der Erdgasmengen, die nach 2015 in Deutschland benötigt werden, ist schon heute vertraglich gesichert. Teilweise reichen die vertraglichen Vereinbarungen mit den Produzenten bereits jetzt bis zum Jahr 2030. Mehrere voneinander unabhängige Bezugsquellen tragen ebenfalls zur Versorgungssicherheit bei: 35 Prozent stammen aus Russland, 27 Prozent aus Norwegen, 19 Prozent aus den Niederlanden sowie vier Prozent aus Dänemark, Großbritannien und anderen Ländern. Um bei der Erdgasversorgung aus Russland nicht von den Durchleitungsländern wie der Ukraine oder Weißrussland abhängig zu sein, wird zurzeit die Ostseepipeline gebaut. Sie verbindet ab 2010 die Erdgasfelder in Russland mit dem deutschen Erdgasnetz.
In Zukunft könnten auch verflüssigtes Erdgas, so genanntes Liquified Natural Gas (LNG), und Bio-Erdgas einen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. LNG kann beispielsweise aus dem Emirat Katar per Schiff nach Deutschland transportiert werden.
Bio-Erdgas lässt sich direkt in Deutschland produzieren und in das heimische Erdgasnetz einspeisen. erdgas schwaben betreibt bereits heute 4 Bio-Erdgasanlagen, die Energie für 10.000 Haushalte in Schwaben liefern.

5. Was ist der Unterschied zwischen Biogas und Bio-Erdgas?

Biogas ist ein Vorprodukt von Bio-Erdgas. Biogas entsteht während der Vergärung organischer Stoffe (z.B. von nachwachsenden Rohstoffen, Speiseabfällen oder auch Gülle). Biogas enthält neben dem brennbaren Bestandteil Methan auch unerwünschte Stoffe wie Schwefel, Kohlendioxid und viel Feuchtigkeit. Diese nicht brennbaren, bzw. für Erdgasleitungen und –geräte schädlichen Bestandteile werden aus dem Biogas herausgefiltert (so führt ein zu hoher Feuchteanteil zu Rost, und wirkt in Verbindung mit dem Schwefel ätzend; Kohlendioxid ist nicht brennbar). Das gereinigte Biogas lässt sich von fossilem Erdgas chemisch nicht mehr unterscheiden – es hat den gleichen hohen Methananteil und trägt daher die Fachbezeichnung Bio-Erdgas.

6. Was ist der Unterschied zwischen Autogas und Erdgas als Kraftstoff?

Autogas und Erdgas sind keine kompatiblen Brennstoffe. Ein Autogasauto darf nicht mit Erdgas und ein Erdgas-Auto darf nicht mit Autogas betankt werden! Erdgas (auch unter der Bezeichnung CNG bekannt) ist ein reines Naturprodukt. Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan – ein Molekül, das aus 4 Wasserstoffatomen und einem Kohlenstoffatom besteht. Dieser hohe Wasserstoffanteil führt zu einer besonders sauberen Verbrennung. Erdgasautos stoßen bis zu 95% weniger Schadstoffe aus als herkömmliche Fahrzeuge. An vielen Erdgas-Tankstellen in Deutschland wird ein zusätzlicher Bio-Erdgasanteil hinzugemischt. Dadurch verbessert sich die Umweltbilanz von Erdgas weiter. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung ist Erdgas leichter als Luft. Es besitzt einen sehr hohen Oktanwert von 130. 1kg Erdgas hat den Energieinhalt von rund 1,6 Litern Benzin bleifrei. Autogas wird künstlich hergestellt. Es fällt bei der Raffinierung von Benzin automatisch als sogenanntes Kuppelprodukt mit an. Autogas ist auch unter der Bezeichnung Flüssiggas, Campinggas oder LPG bekannt. Es besteht zum größten Teil aus einem Propan/Butan-Gemisch. Bei seiner Verbrennung entstehen mehr Schadstoffe als bei Erdgas. 1 Liter Autogas besitzt den Energieinhalt von rund 0,8 Litern Benzin bleifrei (entspricht 50% des Energieinhalts von Erdgas). Autogas ist schwerer als Luft und verflüssigt sich bereits unter geringem Druck. Erdgas bleibt selbst unter hohem Druck gasförmig.

7. Wie oft und von wem soll ich meine Heizungs-Anlage überprüfen lassen?

Mit einer Erdgasheizung haben Sie sich für eine besonders zuverlässige Art zu Heizen entschieden. Erdgas ist ungiftig und ein reines Naturprodukt.

Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan – ein Molekül, das aus 4 Wasserstoffatomen und einem Kohlenstoffatom besteht. Aus diesem Grund erfolgt die Verbrennung von Erdgas sehr sauber und fast Rückstandsfrei. Das ist gut für die Haltbarkeit Ihrer Erdgasgeräte, schont die Umwelt und spart Kosten.

Wir empfehlen Ihnen, einmal jährlich vor Beginn der Heizperiode Ihren Heizkessel durch ein zugelassenes Vertragsinstallationsunternehmen warten zu lassen.

Zusätzlich sollten Sie einmal im Jahr selber einen Jahres-Check Ihrer Heiung durchführen und auf folgendes achten:

  • Sind die Absperreinrichtungen frei zugänglich (z.B. am Hausanschluss oder Zähler)?
  • Sind die Erdgasleitungen in tadellosem Zustand? Insbesondere in feuchten und unbelüfteten Räumen, sowie an Decken- und Wanddurchführungen.
  • Sind alle Erdgasleitungen gut besfestigt? An den Erdgasleitungen dürfen keine Fremdkörper befestigt sein.
  • Haben Sie Ihre Erdgasleitungen verkleidet? Dann müssen Lüftungsöffnungen vorhanden sein.
  • Sind die Öffnungen für die zur Verbrennung nöige Frischluftzufuhr im Aufstellraum der Erdgasgeräte offen?
  • Haben Sie im Aufstellraum Ihrer Erdgasgeräte neue Fenster oder Türen einbauen lassen? Ist die Frischluftzufuhr noch ausreichend?
  • Haben Sie im Aufstellraum Ihrer Erdgasgeräte eine neue Abluft-Dunstabzugshaube oder einen Abluft-Wäschetrockner installiert? Haben Sie diese Installation mit einem Fachmann besprochen?
  • Kochen Sie mit Erdgas? Ist der Schlauch zwischen Erdgasherd und Erdgas-Steckdose ohne Beschädigungen und nicht geknickt? Ist der Schlauch ausreichend von Flammen und Hitze entfernt?
  • Wenn an Ihrem Erdgasgerät eine sichtbare Flamme ist: Brennt diese Flamme durchgehend blau?
  • Gibt es auf Ihren Erdgasgeräten Rußspuren? Bemerken Sie einen auffälligen Geruch oder ungewöhnliche Geräusche?

Wenn Sie bei Ihrem Jahres-Check eine Schwachstelle entdeckt haben, dann sollten Sie diese umgehend beseitigen lassen. Sprechen Sie mit einem Fachmann. Z.B. Ihrem Heizungsinstallateur, dem Schornsteinfeger oder erdgas schwaben.

Ihren 12. Jahrescheck sollten Sie zusammen mit einem Fachbetrieb durchführen. Auch muss alle 12 Jahre die Dichtigkeitsprüfung Ihrer Erdgasleitungen von einem Fachbetrieb wiederholt werden.

8. Wenn ich Erdgasgeruch wahrnehme, besteht dann bereits Gefahr?

Erdgas ist ungiftig und ein reines Naturprodukt. Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan – ein Molekül, das aus 4 Wasserstoffatomen und einem Kohlenstoffatom besteht. Die Zündtemperatur von Erdgas beträgt rund 600 Grad Celsius. Erdgas ist ursprünglich geruchlos. Damit austretendes Erdgas rechtzeitig wahrgenommen werden kann, wird Erdgas mit einem Warngeruch versehen (sog. Odorierung). Diesen Warngeruch nehmen Sie bereits dann wahr, wenn noch gar kein zündfähiges Erdgas-Luft-Gemisch besteht. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung ist Erdgas leichter als Luft und verdünnt sich somit mit der Umgebungsluft. Zur Verbrennung von 1 m³ Erdgas werden ungefähr 10 m³ Luft benötigt.

Richtiges Verhalten bei Gasgeruch im Gebäude

9. Wo kauft erdgas schwaben sein Erdgas ein?

Die Liberalisierung des Marktes bietet für unseren Erdgaseinkauf neue Chancen. So sind wir nicht mehr langfristig an einen einzigen Lieferanten gebunden. Wir haben unseren Erdgaseinkauf optimiert und spüren ständig günstige Erdgasmengen im Markt auf. Aktuell beziehen wir Erdgas von 7 verschiedenen Lieferanten.