Ein Sparschwein sitzt auf dem Armaturenbrett während der Autofahrt

So fördert der Staat Elektroautos

Emissionslos fahren, die Umwelt schützen und sogar daheim laden: Das kann man nur mit einem E-Auto. Wir klären auf, wie der Staat Sie beim Kauf eines Elektroautos fördert.

Mobil sein, Umwelt schützen

Sie wollen die Umwelt schützen und trotzdem mobil bleiben? Dann denken Sie vielleicht darüber nach, auf ein Elektroauto umzusatteln. Das ist gut fürs Klima, steht für die Mobilität der Zukunft – und das Fahren macht obendrein richtig Spaß.

Das sieht auch der Staat so und fördert die Elektromobilität schon seit Juli 2016 gezielt mit dem Umweltbonus. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie diese Förderung nutzen können.

Die Sonne scheint durch die Bäume im Wald.

Alles zum Umweltbonus

Das coronabedingte Konjunkturpaket von Juni 2020 soll die Wirtschaft ankurbeln. Besonders erfreulich ist das für alle, die in ein E-Auto umsteigen wollen.

Wer sich bis Ende 2021 ein solches Fahrzeug kauft, profitiert von der Verdopplung des Umweltbonus:

  • Für Modelle mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro steigt der Bonus von 3.000 auf insgesamt 6.000 Euro.
  • Dazu kommen 3.000 Euro vom jeweiligen Autobauer.
  • Ebenfalls ins Gewicht fällt die Befreiung von der Kfz-Steuer. Diese wird für Elektroautos gewährt, die bis zum 31. Dezember 2025 neu zugelassen werden – und gilt für ganze zehn Jahre.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Informationen zur BAFA Innovationsprämie

Mann und Frau gehen auf Elektroauto zu, das aufgeladen wird an einer privaten Wallbox

Förderungen für private Ladestationen

Der 2019 von Bundeskabinett beschlossene „Masterplan Ladeinfrastruktur“ sah die Förderung von privaten Ladestationen vor. Bisher wurden jedoch nur öffentlich zugängliche Ladestationen vom Bund gefördert.

Seit dem 24. November 2020 können nun auch Hausbesitzer bei der KfW Bank einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt für den Einbau und Anschluss einer privaten Ladestation beantragen.

Gut zu wissen:

  • Wichtigste Voraussetzung für die Förderung: Für die Ladestation wird ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt.
  • Die Förderung können auch Eigentümer in Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieter und Mieter nutzen.
  • Die Ladestation muss an privat genutzten Stellflächen von Wohngebäuden installiert werden.
  • Es muss sich um eine intelligente Ladestation handeln, die unter anderem bidirektional mit Managementsystemen kommunizieren kann und die updatefähig sowie steuerbar durch den Netzbetreiber ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW Bankengruppe:

Mehr zum KfW-Zuschuss für private Ladestationen

Loderndes Feuer in einem Kaminofen

KfW-Investitionszuschuss für energieeffizientes Sanieren

Wenn Sie sich eine Wallbox für Ihr Zuhause zulegen möchten, ist das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren Kredit und Investitionszuschuss“ der KfW Bankengruppe besonders interessant für Sie. Generell wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden unterstützt.

  • Im Rahmen dieses Programms werden aber auch zehn bis 30 Prozent der Baukosten inkl. Wallbox erstattet.
    Voraussetzung: Die Förderfähigkeit, welche durch eine Energieberaterin oder einen Energieberater bestätigt werden muss.

Weitere Informationen finden Sie im Infoblatt der KfW Bankengruppe:

Infoblatt „Energieeffizient Sanieren Kredit und Investitionszuschuss“ (pdf, 285kb)

 

Sie wünschen Unterstützung?

Im Rahmen unserer Fördermittelberatung für Ihr Gebäude- oder Ihre Heizungsmodernisierung helfen wir Ihnen gern bei der Recherche und Beantragung der Fördermittel.

Ihre Frage, unsere Antworten

Wo beantrage ich den Umweltbonus?

Ihren Antrag stellen Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle (BAFA). Hier bekommen Sie alle wichtigen Infos rund um das Thema Antrag.

Werden auch Hybridfahrzeuge gefördert?

Ja. Bei einem Plug-in-Hybrid mit einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro gibt es 4.500 Euro vom Staat und 2.250 Euro vom Hersteller. Zusammen sind das 6.750 Euro.

Werden auch E-Autos gefördert, die teurer als 40.000 Euro sind?

Ja, das werden sie, wenn auch geringer. Bei rein elektrischen Autos liegt der staatliche Anteil bei 5.000 Euro, die Hersteller legen 2.500 Euro drauf. Bei Plug-in-Hybriden sind es 3.750 Euro vom Bund und 1.875 Euro vom Autobauer.

Agatha HarasElektromobilität
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